Motorsägen und Meinungsbildung

Hanni • 22. April 2023

Home away from home


Kann man sich mit Menschen gut verstehen, die völlig andere Werte und Ansichten haben als man selbst? Bisher dachte ich immer, das wäre ausgeschlossen. Ich habe während Corona jegliche Diskussion mit Corona-Leugnern/Verharmlosern/Schimpfern schlichtweg umgangen oder mich abgewandt. Bei befreundeten Zweiflern, die im Rahmen dessen Sorgen oder Ängste ausgedrückt haben, war das natürlich etwas anderes!

Na, und dann wäre da noch, dass ich als Juristenkind aufgewachsen bin - mit zwei Eltern, die über Jahrzehnte für den bayerischen Staat gearbeitet haben. Familiär haben wir sozusagen immer das Team Rechtsstaat, soziale Marktwirtschaft, Errungenschaften der Demokratie, Wahlpflicht, Verfassungsgericht, gesetzlich verpflichtete Krankenversicherung, ordentliches Schulwesen etc. angefeuert. Ich habe daher ein großes Grundvertrauen in gut geführte Gerichte, die Ausbildung unserer Ärtze, die Grundversicherung in Krisenzeiten und zusätzlich die Entscheidungsfindung basierend auf wissenschaftlichen Studien.


Andererseits sehe ich mich als Weltenbürger. Was das heißt? Ich finde, ich habe kein Vorrecht auf meinen deutschen Pass - ich hatte einfach nur Glück, in einem Land geboren zu werden, in dem Frieden und Wohlstand die Normalität sind. Aber ich finde, dass jeder Mensch auf dieser Welt das Recht auf diese Lebensbedingungen hat. Daher denke ich, dass jeder Mensch auch ein Recht, diese Bedingungen zu suchen und in einem Land zu finden, das möglicherweise nicht sein Herkunftsland ist. Wir alle auf der Welt müssen dafür sorgen, dass das jeder Mensch so leben kann. Und nicht die Grenzen eines Landes für andere Menschen schließen, in dem wir zufällig geboren wurden.

Ihr fragt euch vermutlich, warum ich über solche Themen schreibe und was das mit einer Weltreise zu tun hat. Die Gespräche mit unseren Wwoof-Gastgebern Judy und Grant, einem neuseeländischen Ehepaar mit sehr netten Kindern und Enkeln, haben mich dazu angeregt, über diese Themen nachzudenken. Auch weil die beiden manches etwas sehr anders gesehen haben als wir.

Das Schöne war, wir konnten Meinungen austauschen und dennoch die des anderen stehen lassen. Ehrlich gesagt, habe ich das selten erlebt, dass man wirklich mit ähnlichen Redeanteilen einfach seine Position darlegt, sich nicht verteidigen muss, sondern einfach sagt, wie man so denkt und der andere hat zugehört. Danach hat der andere hat seine Meinung gesagt und dann hat jeder ein bisschen nachgedacht, glaube ich. Das war ein wirklich positives Erlebnis.

Das Schönste an unserer Wwoof-Station war aber, dass wir uns bei Judy und Grant einfach wohlfühlen durften. Sie haben uns gleich beim Reinkommen gesagt, dass bei ihnen gilt: Feel at home and help yourself. Wir durften also auch bei ihnen kochen, haben jeden Abend mit Grant ein Bierchen auf der Terrasse genossen, hatten ein eigenes Badezimmer und gemütliches Schlafzimmer und waren aber auch immer eingeladen, den Abend mit ihnen im Wohnzimmer zu verbringen. Sie haben uns gemästet, alles über ihr Leben erzählt, alles mit uns geteilt, haben uns die Gegend gezeigt und wir sind sogar zu ihren Kindern mit Enkeln zum Besuch gefahren. Es war Wwoofen, wie man es sich im allerbesten Fall vorstellt. Ein interkultureller Austausch, jeder trägt etwas bei (Grant hat sich in unseren Apfelstrudel verliebt :-) ), man diskutiert die Weltthemen und hat sich nach einer Woche richtig gern.

Außerdem haben Grant und Judy ein paar Charaktereigenschaften, die ich sehr bewundert und genossen habe. Neben ihrer Großzügigkeit und Offenheit, fremde Menschen einfach in ihr Zuhause aufzunehmen, haben uns die beiden sehr viel beigebracht und uns ermutigt, Dinge auszuprobieren. Grant hatte beispielsweise ein Quad - das ist absolut nötig auf einer Farm, man kann circa drei Leute drauf transportieren und jede Menge Gerät. Er hat uns dann erklärt, wir man das Ding fährt, damit wir es in diesen Tagen nutzen können. Als wir dann das nächste Stück zusammen fahren wollten, hat er MICH gefragt, ob ich jetzt nicht fahren möchte. Ich bin Feministin (eine, die für die Gleichberechtigung der Geschlechter ist!), weil unsere Gesellschaft noch lange nicht so weit ist, Frauen dieselben Dinge zuzutrauen wie Männern. Aber dass ein weißbärtiger neuseeländischer mittelälterer Herr zuerst die junge Frau - und nicht den Mann - fragt, ob sie sein Quad fahren will, hat mich trotzdem überrascht. Er hat uns später gesagt, dass er das oft so macht, vor allem auch mit seinen Enkelkindern. Die/Derjenige, der bei etwas am Unsichersten ist oder am meisten Sorgen oder am wenigsten Erfahrung hat, denjenigen fragt und ermutigt er zuerst. Es ist ein tiefes Zutrauen in die schüchterneren Menschen der Weltbevölkerung und ein toller Charakterzug, jungen Menschen neue Erfahrungen und mehr Selbstvertrauen zu ermöglichen. Entgegen jeglicher Vorurteile, seien es das Alter, das Geschlecht oder die Herkunft. Grant und Judy haben in uns eigentlich nur gesehen, dass wir alles lernen können, wenn wir wollen. Und Grant hat wirklich nicht an Lob gespart, als er uns dann behutsam, aber mit demselben Zutrauen wie für das Quad oder das Traktorfahren, Motorsägen verschiedener Größen in die Hand gedrückt hat.

Wir hatten viel Spaß, wir haben neue Menschen richtig kennengelernt, wir haben viel gelernt und wir hoffen, dass wir für Grant und Judy gute erste Wwoofer waren. Sie haben auf jeden Fall weitergemacht und uns ein total süßes Review geschrieben:


 Friendly, helpful and positive
Wow, what a wonderful couple Tobi and Johanna are. We have enjoyed their week stay with us very much. They have been willing, capable and keen to learn and try new things including using farm machinery and the quad, which they both did very well. Both are passionate about sustainable living and organic growing and they have some real dreams to live and farm that way when they return home. Judy and I wish them all the best for their future together and, knowing that they are genuine, honest and strong, have no doubts they will achieve their plans. Well done, travel safely and thank you again.
Ps: The apple strudel was fantastic!


Pps: Die Fotos, die augenscheinlich nicht vom Farmleben erzählen, stammen von zwei Ausflügen! Einmal zu einem nahegelegenen Wildfluss und einmal zum Lake Takepo, eine faszinierende Landschaft mit kargen Hügel und einem tiefblauen See.

  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
von Johanna Baer 12. Januar 2026
Am zweiten Januarwochenende hat mir Tobi auf einer sehr lustigen Familienfeier jemanden mit den Worten vorgestellt: da ist jemand ein Fan von uns 😊. Und mir ist das Herz aufgegangen. Uns hatten auf dieser großen Feier von Tobis großem Bruder schon einige Menschen gesagt, wir toll sie unsere Erlebnisse und Unternehmungen finden. Mit am nettesten war die Begrüßung: „Oh Tobi, der Kleine! Du bist genau wie früher und bringst allen Schnaps“, denn Tobi war damals in der Musikkapelle immer einer der Jüngsten gewesen. Dass er nun fast alle überragt, hat niemanden davon abgehalten, in den Kleinen zu nennen und völlig überrascht zu sein, dass er schon seit über sechs Jahren verheiratet ist… Aber zurück zu unserem Fan 😊. Es hat sich herausgestellt, dass die liebe Bekannte immer so gerne unsere Berichte und kleinen Posts liest und sich richtig darüber freut, wenn wir etwas schreiben. Das war so schön zu hören, denn oft sitze ich vor meinem PC und frage mich, wer das liest und ob das überhaupt Sinn macht, zu schreiben. Es ist zwar in jedem Fall auch wie ein bisschen ein Tagebuch für uns, aber als Buch wollte es bisher auch keiner herausbringen. Also wird es wohl einfach weiter ein Blog sein, aber einer, den ich auch wieder mehr wertschätze, weil ich weiß, dass es doch einige liebe Menschen gibt, die ihn gerne lesen! Das Jahr 2025 haben wir kaum etwas geschrieben, also werde ich jetzt einen kurzen Jahresdurchgang machen. Vom Obstbäumeschneiden in Niederbayern über wunderschöne arbeitsreiche Monate auf einer Schweizer Alp und einer kleinen Tour de France, die schließlich in eine echte Auszeit in der Bretagne gemündet ist. Winter und Frühling Vielleicht passt Winter und Frühling ganz gut zu den beiden Orten, an denen wir in den ersten Monaten des Jahres 2025 gearbeitet haben. Einerseits war Tobi in einem Seminarhaus an unserem damaligen Wohnort tätig, andererseits haben wir beide beim Streuobstbetrieb Stöckl in Niederbayern gearbeitet. Es fällt mir schwer über die frostige, winterliche Zeit am ersten Ort zu schreiben, denn es hat sich herausgestellt, dass dort nicht der richtige Ort für uns war. Auch wenn wir dort viele sehr nette Menschen kennengelernt haben und im Jahr zuvor einen ganzen kleinen Gemüsebetrieb aufgebaut haben (mit Gewächshaus und Businessplan etc.), haben manche Begegnungen dazu geführt, dass wir sehr traurig und psychisch heftig angegriffen nach einem anderen Wohn-, Arbeits- und Lebensort gesucht haben. So viel zu diesem Winter-Teil, wer mehr wissen möchte, darf sich gerne direkt an uns wenden! Der parallel verbrachte Frühling bei Familie Stöckl in Niederbayern, so nennen ich es jetzt mal, auch wenn es manchmal fünf Grad und Nieselregen waren, haben uns oft über die schwierigen Zeiten weitergeholfen. Gemeinsam bei Sonne, Regen, Wind und Wetter die Obstbäume in Zentralbayern so zu schneiden, dass sie optimal wachsen und qualitativ hochwertige Früchte tragen, hat im gemeinsamen Team immer Freude gemacht. Selbst wenn man mit der Mistgabel dem Anhänger hinterherläuft, um den Mist auf der 2 Hektar großen Wiese unter den Bäumen mit Schwung zu verteilen, ist die Arbeit immer wohltuend, nie stressig, aber durchaus herausfordernd und vor allem sehr zufriedenstellend gewesen. Auch die Tage, die ich im Büro verbracht habe, habe ich in guter Erinnerung. Nicht nur, weil immer ein Kaffee und ein Schwätzchen in der Küche mit jemandem aus der Familie möglich ist, sondern auch, weil es ich zwar nach wie vor eine sitzende Tätigkeit vor einem Bildschirm nicht mag, aaaaaaber die Verwaltung eines Betriebs nun einmal sein muss und ich dabei einen Beitrag leisten kann. So nutzt das Computer- und Verwaltungswissen einem guten Zweck und Selbstwirksamkeit hat ja noch keinem geschadet! Der wirtschaftliche Streuobstanbau ist für mich ein Betriebszweig, der wirklich Sinn macht – dort werden Umweltschutz und regionale Lebensmittelversorgung, lokal verfügbare Arbeitsplätze mit hohem Weiterbildungs- und Verwirklichungspotential und der Schutz der Biodiversität zukunftsfähig zusammengedacht. Außerdem haben wir die lustigste Fortbildung unseres Lebens gemacht und sind jetzt Staatliche geprüfte Obstbaumpfleger. Nach vier Ausbildungswochenenden in Passau, so viel Lachen, wie man sich niemals vorstellen kann, ein paar geschnittenen Bäumen, einer saftigen Prüfung haben wir Freunde fürs Leben gefunden und dürfen jetzt ganz offiziell Förderungen aus dem Streuobstpakt beantragen…(oder so ähnlich). Wir haben lange überlegt, ob wir nicht gleich nach Niederbayern ziehen und zu echten Streuobst-Mit-Bauern werden, aber der Drang, nochmal etwas Neues kennenzulernen, war dann doch größer und wir haben uns ziemlich spontan eine Schweizer Alp gesucht. Denn auf die Frage, was wir am liebsten arbeiten, lautet die Antwort scheinbar alle paar Jahre wieder: „Zwischen Kühen sitzen!“ Deshalb haben wir Anfang Mai unser Hab und Gut in einen Container geräumt (Spoiler-Alarm, dort ist es noch immer!) und den Rest in unser Auto gepackt. Auf dem Weg in die Schweiz, wo wir bereits erwartet wurden, denn die Kühe waren dank des milden Frühlings schon ohne uns auf der Alp, ist uns unser Auto mitten auf der Bundesstraße ausgegangen. Wir dachten beide, wir spinnen. Nach super stressigen Umzugs-/Putz-/Erledigungstagen hatten wir alles in das Auto gequetscht und dann geht es einfach aus. Und es war leider keine einfache Panne, sondern der Motor war kaputt. Ja, richtig gehört, Zahnriemen gerissen, kurz nach der Gewährleistungsfrist und keine Werkstatt, die das so einfach richten kann. Kostenaussicht 5.-10.000€. Wir waren mental so fertig, dass wir eigentlich gar nicht mehr wussten, ob wir lachen oder weinen sollen. Gottseidank neigen wir beide in solchen Situationen nicht zum Verzweifeln, sondern zum sofortigen Handeln und so waren wir ein paar Stunden nach der Panne, in einem zu kleinen Mietwagen mit nur der Hälfte von unserem Zeug, auf der Autobahn Richtung Schweiz. Völlig ungeplant haben wir dann die Nacht mal wieder bei unseren lieben Freunden auf einem Schafshof bei Mindelheim verbracht, zum Weiterfahren war es einfach zu spät. Und am nächsten Tag waren wir in der Schweiz – auf der Alp – und sind dort eingezogen. Das Drama, wie unser Auto schließlich doch noch repariert worden ist, wie der Mietwagen NICHT zurück an den richtigen Abgabeort gekommen ist und wie sehr wir uns mit der Autovermietung gestritten haben, lasse ich an dieser Stelle aus. Sonst rege ich mich zu sehr auf und ich glaube, das habe ich damals schon genug getan. Seltsamerweise wird alles irgendwann gut – auch wenn es uns zwei Monatsgehälter gekostet hat. Das ist wohl der Preis für das Alles-Gut-Werden, aber im Grunde genommen – und das habe ich von Tobi gelernt – ist es „nur Geld“. Nicht unsere Gesundheit, nicht ein schlimmer Unfall und nicht unser Lebensglück. Zum Thema Geld, ich glaube, das ist ein wichtiges Thema, gerade bei „Weltreisenden“ oder wie sie gesehen werden 😊. Es mag sie geben, die Menschen, die mit null Euro Startguthaben oder auch nur mit 2000 Euro auf dem Bankkonto um die Welt ziehen. Wir waren das nie und werden das auch nicht sein; denn finanzielle Sicherheit ist mir unglaublich wichtig. Die Frage, woher wir das Geld haben, so viel zu reisen oder nicht jahrelang demselben akademischen Job nachzugehen, hat viele Facetten. Die erste und wichtigste ist, dass wir beide unglaublich großzügige Eltern und Verwandte haben. Wir haben beide ein Studium finanziert bekommen, dazu teilweise auch noch die Mieten als Studenten und wirklich großzügige Geschenke zu Weihnachten, Geburtstagen oder auch einfach sonst einmal. Dafür sind wir unendlich dankbar, denn das Glück, in Familien aufzuwachsen, die uns finanziell und emotional mehr als nur eine stabile Basis gegeben haben, ist weltweit sehr selten. Auch aus diesem Grund schreiben wir über unsere Erlebnisse – damit alle, die es gerne möchten, aber aus verschiedenen Gründen nicht können oder wollen, diese ein bisschen miterleben. Wenn wir das alles erleben dürfen und können, dann möchten wir es so vielen Menschen wie möglich auch zur Verfügung stellen. Dieser familiäre Grundstock hat es uns dann ermöglicht, zu sparen und wir sind während unserer Studien beide auch Studentenjobs nachgegangen. Und schließlich haben wir beide gut bezahlte Jobs (für den sozialen Bereich 😉) gehabt, in denen wir einige Jahre lang gearbeitet haben. Auch wenn wir natürlich viel Geld für die Miete in München und Umgebung ausgegeben haben, pflegen wir außer unseren Reisen und gutem, ökologischem Essen keine kostspieligen Hobbies (okay, das mit dem Tauchen hätten wir nicht anfangen sollen, wenn es danach geht). Sagen wir mal, wie haben keinen kostspieligen alltäglichen Lebensstil – keine unnötigen Amazonbestellungen, kein Schmuck, keine schicken Autos, keine technischen Gadgets, wenig Klamotten und Schuhe, kaum Deko – wobei ich finde, wir haben eh unendlich Kram! – und vermutlich vergesse ich all die Dinge, an die wir einfach nie denken würden, sie zu kaufen. Also zum Beispiel auch kein Haus, kein Grundstück, kein Darlehen dafür und keine finanziellen familiären Verpflichtungen. Das Allerwichtigste finde ich, dass jeder das für sich macht/kauft/tut, was zu ihm passt. Bei uns sind es eben die Reisen, dafür aber viele andere Sachen nicht, die für andere Menschen wichtig sind. Bei all unseren Jobs achten wir darauf, dass wir genug verdienen, um unseren Alltag und die Zeiten der Reisen finanzieren können und nebenher noch etwas für die Rente zur Seite zu legen. Also nein, wir sind nicht die Mit-Null-Euro-Um-Die-Welt-Backpacker. So mutig (?) wären wir nie und wollen es auch nicht sein. Vielleicht ist damit das Geheimnis um unsere Weltreise-Geldbeutel gelüftet 😊. Da ich völlig vom Thema abgekommen bin, werde ich über die 22 gemütlichen Schweizer Milchkühe, das kleine Kälbchen und die Tonnen an Käse aus Miraculix Kupferkessel das nächste Mal schreiben! Ich freue mich, wenn ihr dabei seid!
von Hanni 21. September 2025
Kurz vor der Alp-Abfahrt
von Hanni 7. Januar 2024
Ein Update
von Glücksbärchis 29. Juli 2023
Wenn ein Paradies die Erwartungen übertrifft
von Hanni 19. Juli 2023
Zwillinge, Dusty und Biertasting
von Eddy 17. Juli 2023
aus Sicht von Eddy
von Hanni 16. Juli 2023
Hawke's Bay, Rotorua, Bay of Plenty
von Hanni 5. Juni 2023
Wwoofen auf zwei Inseln
von Hanni 28. Mai 2023
wenn man sich am anderen Ende der Welt trifft
von Hanni 10. Mai 2023
Grün, großartig, Greenwashing in Neuseeland
Show More