Australiens Tierwelt

Hanni • 7. Januar 2023

Koala, Känguru und Co.


Und da saß er: der erste richtige Koala, den ich je gesehen habe. Wir waren nach Süden unterwegs, um die gesamte australische Ostküste zu besichtigen und bestimmt schon vier Wochen in Australien. Bis dato hatten wir keinen einzigen Koala gesehen. Daher haben wir beschlossen, egal, wie knapp unsere Zeit mit dem Mietwagen auch sein mochte, einen Ausflug auf Magnetic Island zu machen. Eine Insel, auf die vor vielen Jahren Koalas ausgesiedelt wurden, weil ihr Lebensraum auf dem Festland zunehmend in Gefahr geraten ist. Im Reiseführer und auf der Webseite der Insel stand: gehen sie wandern auf dem Rundwanderweg in der Mitte der Insel zu den ehemaligen Fort-Anlagen. Mit etwas Glück sehen Sie dort wilde Koalas in der Nähe des Wanderweges. 


Alles klar, also: wir fahren erstmal in die richtige Stadt, suchen die Fähre, fahren vierzig Minuten durch tropisch blaues Wasser und schließlich noch mit einem Bus quer durch die Insel. Wir steigen aus bei heißen 35 Grad und machen uns auf den Weg; immer mit dem Blick nach rechts und links in die Bäume. Wir unterhalten uns, machen Witze über Wandern bei dieser Hitze und ich habe im Grunde nicht geglaubt, dass wir Koalas sehen werden. Vielleicht irgendwann im Süden. 


Und dann sitzt er da im Baum. Ich greife nach Tobi und flüstere ihm leise zu: „Da, da ist einer!!!“ Dann schaue ich nochmal, sehe den niedlichsten Koala der Welt, der sowas von entspannt zwischen den Ästen hängt und schläft. Und dann habe ich einfach geweint. Ich war so überwältigt – vielleicht auch etwas von dem Auskurieren von Covid, der Hitze, der Reise und überhaupt – aber vor allem davon, dass es sie wirklich gibt. Diese flauschigen Tiere, die schon immer meine Lieblingstiere waren, seitdem ich ein Kuscheltier namens Koali hatte, das seine flauschigen Pfoten über seinem Bauch mit Klettverschluss geschlossen hatte und der völlig abgeknuddelt noch heute in meinem alten Kinderzimmer wohnt. Er war die Vorstellung schlechthin von einer Ferne, in der alles anders ist, die im Grund unerreichbar zu sein scheint, wo Tiere überleben, die 20 Stunden am Tag schlafen und die ich irgendwann, wenn ich groß bin, einmal besuchen werde. Vielleicht auch ein wenig ein Tier, das nur in meiner Phantasie existiert, dem ich all meine Sorgen, Tränen und Ängste anvertrauen konnte, die es in sein flauschiges Fell aufgenommen hat. 


Wir haben dann noch einen weiteren Koala gesehen, der uns sogar hat zusehen lassen, wie er in aller Ruhe eine neue Schlafposition in einer Astgabel sucht. Absolut niedlich.


In Australien gibt es übrigens Tiere, von denen wir in Europa noch nie gehört haben. Oder kennt jemand einen Cassowarie? Uns waren diese Emu-Straußen-ähnlichen Vögel gänzlich unbekannt, damit sind sie faszinierend! Sie haben einen blau-roten Hals und Kopf und einen riesigen Boppel auf dem Kopf, mit dem sie harte Früchte knacken können. Es gibt sie nur in Papua-Neuguinea und in Australien und ehrlich gesagt, sieht man sie wohl sehr selten. Mal wieder ein Tipp aus dem Reiseführer: Fahren Sie an den Strand nach Etty Beach und mit etwas Glück sehen Sie einen Cassowary. Nun, wir hatten Glück – mitten auf der Straße lief ein ausgewachsener Vogel mit seinem Nachwuchs herum (noch flauschig hellbraun). Die Tiere werden durchaus so groß wie ein Mensch und können ziemlich aggressiv sein. Wir sind absolut stillgestanden, als sie auf uns zugewackelt gekommen sind. Eieiei, mehr Interesse hatten sie dann an unserem Auto, in dem sie sich spiegeln und denken, dass dort weitere Cassowaries sind. Auf jeden Fall eine neue Entdeckung in unseren tierischen Begegnungen.


Und dann wären da noch die Schildkröten. Neben den entzückenden kleinen Seeschildkröten gibt es an Australiens Küsten auch große Meeresschildkröten. Und irgendwo hatte ich gelesen, dass es ein tolles Schutzgebiet mit Nachtführungen zu brütenden Schildkröten gibt – alles unter Aufsicht von Biologen. Wir waren gelinde gesagt etwas spät dran, die Führungen waren für die nächsten drei Wochen ausgebucht. Aber mit Wartelisten, nervigen Anrufen an allen möglichen Stellen haben wir auf einmal einen Rückruf bekommen, dass wir genau an diesem Abend, wo wir in der Nähe zelten wollten, einen Platz bekommen würden.


Krass – so war unser Fazit. Wir hätten nie gedacht, dass wir a) je im Leben die Eiablage von Schildkröten hautnah beobachten können b) das ganze so wundervoll begleitet wird, so dass die Schildkröten nur minimal (und das müssen die Forscher ohnehin) beeinträchtigt werden und c) dass sie wirklich so groß und majestätisch sind.


Zunächst waren wir geschockt, dass so viele Menschen, ca. 100 Personen, zum Infozentrum am Mon Repos Beach kommen durften. Ich habe schon das Schlimmste für die Schildkröten befürchtet. Aber: nach einem kurzen, informativen Vortrag konnte man durch das echt coole Infozentrum zu den Meeresschildkröten schlendern oder Videobeiträge ansehen, während man darauf gewartet hat, dass die eigene Kleingruppe aufgerufen wird. Als es bei uns soweit war, war es schon dunkel und um das Zentrum gibt es nur wenige rote Lampen, damit die Schildkröten nicht von der Lichtverschmutzung in die falsche Richtung gelockt werden. Wir folgten unserer Rangerin alle im Gänsemarsch an der Wasserkante über den Strand entlag, um die bereits brütenden Schildkröten nicht zu stören. Keine Taschenlampen, aber es war fast Vollmond und somit richtig hell. Wir sind in einem großen Bogen in Richtung „unserer“ Schildkröte gelaufen; sie hört unsere Geräusche tatsächlich nicht und kann im Rücken nichts sehen. Also durften wir uns von hinten nähern, sobald sie mit der Ei-Ablage in ihr vorher gegrabenes Sandloch angefangen hat. Davor sind die Schildkröten sehr schreckhaft, aber wenn sie einmal mit der Ablage begonnen haben, hören sie nicht auf und die Forscher können zu den Tieren gehen, ihre Nummern ablesen, den Panzer vermessen, nach Verletzungen schauen und schließlich auch die Eier zählen. Daher dürfen Interessierte mitkommen, wenn sie sich adäquat verhalten. In einem sehr kurzen Zeitraum sind Fotos erlaubt, sogar mit Blitz – auf meine Nachfrage, ob das wirklich nicht stört, haben wir plausible Antwort bekommen, dass die Schildkröten die Fotos mit Blitz wie ein Gewitter wahrnehmen, vor dem sie keine Angst haben. Nachdem die Schildkröte mühsam, aber in aller Ruhe ihre Eier mit Sand zugedeckt hat, ist sie den Strand hinunter und schließlich ins dunkle, unendliche Meer verschwunden.



Das Info- und Forschungszentrum leistet wirklich coole Arbeit, ich war beeindruckt, wie gut man Öko-Tourismus gestalten kann! Mit ihrer Forschung (Auflistung aller Tiere, Brutzeiten, Versorgung kranker Tiere) über fünfzig Jahre konnten sie belegen, dass die riesigen Fischerboote mit ihren Netzen vor der australischen Küste erheblich zur Dezimierung der Schildkrötenpopulation beitragen. Diese Daten haben dazu geführt, dass nach zehn Jahren Gerichtsprozess die Boote andere Netze verwenden müssen, aus denen die Schildkröten nach oben herausschwimmen können. Seit Anfang der 2000er ist endlich wieder eine Zunahme an Schildkröten am Mon Repos Beach zu verzeichnen.


Ps: An den australischen Stränden findet man so gut wie kein Plastik. Das Meeresschildkröten-Infozentrum verzeichnet neben den Schildkröten übrigens auch, dass viele Kinder, die einmal die Nachttour besucht haben, später wiederum mit ihren Kindern kommen. Was für ein Erfolg!


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von Johanna Baer 12. Januar 2026
Am zweiten Januarwochenende hat mir Tobi auf einer sehr lustigen Familienfeier jemanden mit den Worten vorgestellt: da ist jemand ein Fan von uns 😊. Und mir ist das Herz aufgegangen. Uns hatten auf dieser großen Feier von Tobis großem Bruder schon einige Menschen gesagt, wir toll sie unsere Erlebnisse und Unternehmungen finden. Mit am nettesten war die Begrüßung: „Oh Tobi, der Kleine! Du bist genau wie früher und bringst allen Schnaps“, denn Tobi war damals in der Musikkapelle immer einer der Jüngsten gewesen. Dass er nun fast alle überragt, hat niemanden davon abgehalten, in den Kleinen zu nennen und völlig überrascht zu sein, dass er schon seit über sechs Jahren verheiratet ist… Aber zurück zu unserem Fan 😊. Es hat sich herausgestellt, dass die liebe Bekannte immer so gerne unsere Berichte und kleinen Posts liest und sich richtig darüber freut, wenn wir etwas schreiben. Das war so schön zu hören, denn oft sitze ich vor meinem PC und frage mich, wer das liest und ob das überhaupt Sinn macht, zu schreiben. Es ist zwar in jedem Fall auch wie ein bisschen ein Tagebuch für uns, aber als Buch wollte es bisher auch keiner herausbringen. Also wird es wohl einfach weiter ein Blog sein, aber einer, den ich auch wieder mehr wertschätze, weil ich weiß, dass es doch einige liebe Menschen gibt, die ihn gerne lesen! Das Jahr 2025 haben wir kaum etwas geschrieben, also werde ich jetzt einen kurzen Jahresdurchgang machen. Vom Obstbäumeschneiden in Niederbayern über wunderschöne arbeitsreiche Monate auf einer Schweizer Alp und einer kleinen Tour de France, die schließlich in eine echte Auszeit in der Bretagne gemündet ist. Winter und Frühling Vielleicht passt Winter und Frühling ganz gut zu den beiden Orten, an denen wir in den ersten Monaten des Jahres 2025 gearbeitet haben. Einerseits war Tobi in einem Seminarhaus an unserem damaligen Wohnort tätig, andererseits haben wir beide beim Streuobstbetrieb Stöckl in Niederbayern gearbeitet. Es fällt mir schwer über die frostige, winterliche Zeit am ersten Ort zu schreiben, denn es hat sich herausgestellt, dass dort nicht der richtige Ort für uns war. Auch wenn wir dort viele sehr nette Menschen kennengelernt haben und im Jahr zuvor einen ganzen kleinen Gemüsebetrieb aufgebaut haben (mit Gewächshaus und Businessplan etc.), haben manche Begegnungen dazu geführt, dass wir sehr traurig und psychisch heftig angegriffen nach einem anderen Wohn-, Arbeits- und Lebensort gesucht haben. So viel zu diesem Winter-Teil, wer mehr wissen möchte, darf sich gerne direkt an uns wenden! Der parallel verbrachte Frühling bei Familie Stöckl in Niederbayern, so nennen ich es jetzt mal, auch wenn es manchmal fünf Grad und Nieselregen waren, haben uns oft über die schwierigen Zeiten weitergeholfen. Gemeinsam bei Sonne, Regen, Wind und Wetter die Obstbäume in Zentralbayern so zu schneiden, dass sie optimal wachsen und qualitativ hochwertige Früchte tragen, hat im gemeinsamen Team immer Freude gemacht. Selbst wenn man mit der Mistgabel dem Anhänger hinterherläuft, um den Mist auf der 2 Hektar großen Wiese unter den Bäumen mit Schwung zu verteilen, ist die Arbeit immer wohltuend, nie stressig, aber durchaus herausfordernd und vor allem sehr zufriedenstellend gewesen. Auch die Tage, die ich im Büro verbracht habe, habe ich in guter Erinnerung. Nicht nur, weil immer ein Kaffee und ein Schwätzchen in der Küche mit jemandem aus der Familie möglich ist, sondern auch, weil es ich zwar nach wie vor eine sitzende Tätigkeit vor einem Bildschirm nicht mag, aaaaaaber die Verwaltung eines Betriebs nun einmal sein muss und ich dabei einen Beitrag leisten kann. So nutzt das Computer- und Verwaltungswissen einem guten Zweck und Selbstwirksamkeit hat ja noch keinem geschadet! Der wirtschaftliche Streuobstanbau ist für mich ein Betriebszweig, der wirklich Sinn macht – dort werden Umweltschutz und regionale Lebensmittelversorgung, lokal verfügbare Arbeitsplätze mit hohem Weiterbildungs- und Verwirklichungspotential und der Schutz der Biodiversität zukunftsfähig zusammengedacht. Außerdem haben wir die lustigste Fortbildung unseres Lebens gemacht und sind jetzt Staatliche geprüfte Obstbaumpfleger. Nach vier Ausbildungswochenenden in Passau, so viel Lachen, wie man sich niemals vorstellen kann, ein paar geschnittenen Bäumen, einer saftigen Prüfung haben wir Freunde fürs Leben gefunden und dürfen jetzt ganz offiziell Förderungen aus dem Streuobstpakt beantragen…(oder so ähnlich). Wir haben lange überlegt, ob wir nicht gleich nach Niederbayern ziehen und zu echten Streuobst-Mit-Bauern werden, aber der Drang, nochmal etwas Neues kennenzulernen, war dann doch größer und wir haben uns ziemlich spontan eine Schweizer Alp gesucht. Denn auf die Frage, was wir am liebsten arbeiten, lautet die Antwort scheinbar alle paar Jahre wieder: „Zwischen Kühen sitzen!“ Deshalb haben wir Anfang Mai unser Hab und Gut in einen Container geräumt (Spoiler-Alarm, dort ist es noch immer!) und den Rest in unser Auto gepackt. Auf dem Weg in die Schweiz, wo wir bereits erwartet wurden, denn die Kühe waren dank des milden Frühlings schon ohne uns auf der Alp, ist uns unser Auto mitten auf der Bundesstraße ausgegangen. Wir dachten beide, wir spinnen. Nach super stressigen Umzugs-/Putz-/Erledigungstagen hatten wir alles in das Auto gequetscht und dann geht es einfach aus. Und es war leider keine einfache Panne, sondern der Motor war kaputt. Ja, richtig gehört, Zahnriemen gerissen, kurz nach der Gewährleistungsfrist und keine Werkstatt, die das so einfach richten kann. Kostenaussicht 5.-10.000€. Wir waren mental so fertig, dass wir eigentlich gar nicht mehr wussten, ob wir lachen oder weinen sollen. Gottseidank neigen wir beide in solchen Situationen nicht zum Verzweifeln, sondern zum sofortigen Handeln und so waren wir ein paar Stunden nach der Panne, in einem zu kleinen Mietwagen mit nur der Hälfte von unserem Zeug, auf der Autobahn Richtung Schweiz. Völlig ungeplant haben wir dann die Nacht mal wieder bei unseren lieben Freunden auf einem Schafshof bei Mindelheim verbracht, zum Weiterfahren war es einfach zu spät. Und am nächsten Tag waren wir in der Schweiz – auf der Alp – und sind dort eingezogen. Das Drama, wie unser Auto schließlich doch noch repariert worden ist, wie der Mietwagen NICHT zurück an den richtigen Abgabeort gekommen ist und wie sehr wir uns mit der Autovermietung gestritten haben, lasse ich an dieser Stelle aus. Sonst rege ich mich zu sehr auf und ich glaube, das habe ich damals schon genug getan. Seltsamerweise wird alles irgendwann gut – auch wenn es uns zwei Monatsgehälter gekostet hat. Das ist wohl der Preis für das Alles-Gut-Werden, aber im Grunde genommen – und das habe ich von Tobi gelernt – ist es „nur Geld“. Nicht unsere Gesundheit, nicht ein schlimmer Unfall und nicht unser Lebensglück. Zum Thema Geld, ich glaube, das ist ein wichtiges Thema, gerade bei „Weltreisenden“ oder wie sie gesehen werden 😊. Es mag sie geben, die Menschen, die mit null Euro Startguthaben oder auch nur mit 2000 Euro auf dem Bankkonto um die Welt ziehen. Wir waren das nie und werden das auch nicht sein; denn finanzielle Sicherheit ist mir unglaublich wichtig. Die Frage, woher wir das Geld haben, so viel zu reisen oder nicht jahrelang demselben akademischen Job nachzugehen, hat viele Facetten. Die erste und wichtigste ist, dass wir beide unglaublich großzügige Eltern und Verwandte haben. Wir haben beide ein Studium finanziert bekommen, dazu teilweise auch noch die Mieten als Studenten und wirklich großzügige Geschenke zu Weihnachten, Geburtstagen oder auch einfach sonst einmal. Dafür sind wir unendlich dankbar, denn das Glück, in Familien aufzuwachsen, die uns finanziell und emotional mehr als nur eine stabile Basis gegeben haben, ist weltweit sehr selten. Auch aus diesem Grund schreiben wir über unsere Erlebnisse – damit alle, die es gerne möchten, aber aus verschiedenen Gründen nicht können oder wollen, diese ein bisschen miterleben. Wenn wir das alles erleben dürfen und können, dann möchten wir es so vielen Menschen wie möglich auch zur Verfügung stellen. Dieser familiäre Grundstock hat es uns dann ermöglicht, zu sparen und wir sind während unserer Studien beide auch Studentenjobs nachgegangen. Und schließlich haben wir beide gut bezahlte Jobs (für den sozialen Bereich 😉) gehabt, in denen wir einige Jahre lang gearbeitet haben. Auch wenn wir natürlich viel Geld für die Miete in München und Umgebung ausgegeben haben, pflegen wir außer unseren Reisen und gutem, ökologischem Essen keine kostspieligen Hobbies (okay, das mit dem Tauchen hätten wir nicht anfangen sollen, wenn es danach geht). Sagen wir mal, wie haben keinen kostspieligen alltäglichen Lebensstil – keine unnötigen Amazonbestellungen, kein Schmuck, keine schicken Autos, keine technischen Gadgets, wenig Klamotten und Schuhe, kaum Deko – wobei ich finde, wir haben eh unendlich Kram! – und vermutlich vergesse ich all die Dinge, an die wir einfach nie denken würden, sie zu kaufen. Also zum Beispiel auch kein Haus, kein Grundstück, kein Darlehen dafür und keine finanziellen familiären Verpflichtungen. Das Allerwichtigste finde ich, dass jeder das für sich macht/kauft/tut, was zu ihm passt. Bei uns sind es eben die Reisen, dafür aber viele andere Sachen nicht, die für andere Menschen wichtig sind. Bei all unseren Jobs achten wir darauf, dass wir genug verdienen, um unseren Alltag und die Zeiten der Reisen finanzieren können und nebenher noch etwas für die Rente zur Seite zu legen. Also nein, wir sind nicht die Mit-Null-Euro-Um-Die-Welt-Backpacker. So mutig (?) wären wir nie und wollen es auch nicht sein. Vielleicht ist damit das Geheimnis um unsere Weltreise-Geldbeutel gelüftet 😊. Da ich völlig vom Thema abgekommen bin, werde ich über die 22 gemütlichen Schweizer Milchkühe, das kleine Kälbchen und die Tonnen an Käse aus Miraculix Kupferkessel das nächste Mal schreiben! Ich freue mich, wenn ihr dabei seid!
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